Vorwärts und nicht vergessen
Eine schwarz umhüllte (Holz-)Bramme markierte 2001 das Ende der Stahlerzeugung in Dortmund: in den verschiedenen Werksteilen im Stadtgebiet wurden auf einer Fläche zigfach so groß wie die vom Wall eingegrenzte Dortmunder City fast sämtliche Anlagen mitsamt zugehöriger Infrastruktur außer Betrieb gesetzt und anschließend im bisher größten Industrieumzug überhaupt ebenfalls fast sämtlich nach China verkauft. Momentan wird mit Hochdruck an der Tilgung der Spuren der Stahlzeit gearbeitet, damit 2010 alles kulturhauptstädtisch glänzt. Neun Jahre. Was dann aus dem Wahlspruch geworden sein wird?
Entry first published 2009-05-18 01:00, last edited 2009-09-13 12:10
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