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2008August01
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Neu auf dem Bücherstapel (IV)

BILDBÄNDE

Zeng Li: A China Chronicle Bekommt einen eigenen Eintrag. Passt auch gar nicht auf den Stapel.


BÜCHER

Stadtarchiv Dortmund (Hg.): Geschichte der Stadt Dortmund (antiq.) Frühgeschichte bis 1939 436 Seiten, 1939 bis 1945 7 Seiten, 1946 bis 1993 47 Seiten und auch ansonsten eher ärgerlich. Harenberg Verlag, Dortmund 1994.

Will Rinne: Eisenkraftfeld Ruhr (antiq.) "Werden und Wandlungen der eisenschaffenden Industrie an Ruhr und Rhein" von Anbeginn bis zur Entflechtung und Demontage in einer außergewöhnlich präzisen, detaillierten und vielschichtigen Beschreibung auf 334 dicht bedruckten Seiten. Mit 64 zünftig reproduzierten Abbildungen, diversen Zeichnungen und 6 lose beigelegten Zahlentafeln. Leider ohne Stichwortverzeichnis oder Namensregister. Verlag Butzon & Becker, Kevelaer 1947.


BROSCHÜREN UND FIRMENSCHRIFTEN

DEMAG AG: Der Hochofen (antiq.) Aufwendige kleine Firmenschrift aus den 1930er Jahren.

Herstellungsprogramm VEB Maxhütte Unterwellenborn im VEB Qualitäts- und Edelstahl-Kombinat (antiq.) Ausgabe 1985.

Führer durch das Haus "Ruhrkohle" auf der Großen Ausstellung Düsseldorf GESOLEI 1926 (antiq.) Dem Anlass angemessen wurde ein Fördergerüst über und ein komplettes Schaubergwerk unter dem Gebäude errichtet.


AUSSERDEM GELESEN

Ludwig Achepohl: Das Niederrheinisch-Westfälische Bergwerks-Industrie-Gebiet "Eine Beschreibung aller Bergwerke [...] und Bohrgesellschaften, sowie der bedeutenderen Eisen- und Stahl-Werke" des Reviers "in geologischer, technischer und finanzieller Beziehung", 2. Auflage, Berlin 1894. Gleich im Vorwort die treffsichere Warnung, die 70 Jahre später keiner hören wollte: "Die Annahmen auf Jahrhunderte reichenden [Kohlen-]Vorraths sind unzutreffend."

Jürgen Mittag (Hg.): Die Idee der Kulturhauptstadt Europas Alle reden von Ruhr 2010 - aber was hat es mit der Kulturhauptstadt-Idee eigentlich auf sich? Ein Blick auf "Anfänge, Ausgestaltung und Auswirkungen europäischer Kulturpolitik". Klartext Verlag, Essen 2008.

Manfred Fischer, Christian Kleinschmidt (Hg.): Stahlbau in Dortmund Gerne wird der "Dortmunder Dreiklang" aus Stahl, Kohle und Bier zitiert und so die vierte ehemals große Branche der Stadt unterschlagen. Da passt ins Bild, daß die Rollen von Jucho, Klönne, Union und Co. bisher erst in einem Buch, und zwar diesem, beleuchtet wurden. Dortmunds zeitweise mehrere Zehntausend Mitarbeiter starke Stahlbaubranche lieferte Brücken, Hochhäuser, Hallen, Fördergerüste und Hochöfen in alle Welt. Die neue Schnettkerbrücke im Westen der Stadt kommt trotzdem aus Sibirien. Klartext-Verlag, Essen 2001.


IM ARCHIV
2008-05-14 Neu auf dem Bücherstapel (III)
2008-02-02 Neu auf dem Bücherstapel (II)
2008-01-31 Neu auf dem Bücherstapel

Entry first published 2009-05-18 01:00, last edited 2009-05-18 01:00
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