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2010July18
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Soziale Skulptur

Photo: Soziale Skulptur

Heute haben drei Millionen Menschen auf der von Dortmund bis Duisburg gesperrten A40 ein 60 km langes Volksfest gefeiert. War prima. Für Ruhr 2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt war es eine „große soziale Skulptur, die ein neues Selbstbewusstsein der Menschen prägt.“ Und, so Scheytt: „Man muss sich jetzt nicht mehr entschuldigen, dass man zwischen Münster und Düsseldorf wohnt.“ Außer ihm, Fritz Pleitgen und einer Reihe Museumsleitern musste das auch noch niemand. Und die müssen es, weil ihre Ideologie der „Kreativwirtschaft“ und „Metropole“ auf institutionalisierten Minderwertigkeitsgefühlen basiert.

Entry first published 2010-07-18 22:58, last edited 2010-08-12 02:26
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