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Noch buhlen Siemens und ThyssenKrupp ja um die 1300 km lange Schnelltrasse Peking - Shanghai, die langfristig zu einem 8000 km langen Netz wachsen soll - aber daß der Zug in Deutschland schon wieder zum Spielball der Politik wurde, steigert die Erfolgschance nicht sonderlich. Siemens: "China beobachtet sehr genau, was in Deutschland passiert. Nach der Entscheidung in Nordrhein-Westfalen ist das Mißtrauen wieder gewachsen. Die Chinesen haben Angst, daß sie mit der Technologie allein gelassen werden."
Praktisch heißt das: die Schnelltrasse wird höchstwahrscheinlich im konventionellen Rad-Schiene-System ausgelegt (schließlich gibts auch in China Eisenbahnminister, und auch die hängen an dem System), die Technik wird in Form von Shinkansens aus Japan importiert, die 200 km lange Verlängerung der Flughafentrasse in Schanghai gibts vielleicht - wenn der Alltagsbetrieb auf dem 30 Kilometer-Stückchen erfolgreich verläuft, der Anteil lokaler Wertschöpfung deutlich erhöht wird, die Preise deutlich gesenkt und vor allem der Technologietransfer noch weiter verstärkt werden.
ThyssenKrupp und Siemens stehen am Ende ziemlich einsam und mit leeren Händen da, und das abwechselnde Geschachere und tatenlose Zuschauen der deutschen Politik trug wesentlich dazu bei - kein Wunder, daß Peking (nach Know-How-Abzug) wo anders einkaufen geht. Das gelegentlich Buhlen deutscher Provinzfürsten um ein Musterbähnle, und seien die Vorschläge noch so sinnfrei, tut sein Übriges.
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27. Juni 2003: Goodbye, Transrapid