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Remember when Mozilla Firefox was called Phoenix? Here in Dortmund, there now are at least two institutions in proximity to the former Phoenix works using a barely modified Mozilla Phoenix logo as their own: a kindergarten and an art gallery. All the other companies sporting Phoenix in their name (which are quite a few by now) managed to come up with something individual.
(The Phoenix works are undergoing conversion into a living/working/recreational area at the moment, featuring an artifical lake and harbor. It is an effort to revitalize Dortmund-Hörde which had to face the loss of its steel industry five years ago.)
Monocle magazine with a feature on Yubari, "the Japanese coal city deserted by 90 per cent of its residents after its mines closed and the city councillors went on a disastrous spending spree."
Number 4, coke oven battery of Hansa Coke, Dortmund, Germany, during demolition
Even though Hansa Coke is a popular technical museum, attracting more than 20,000 visitors in 2007, large parts of the plant were demolished in 2005, including almost all gas handling and byproduct winning units, almost half of the cokemaking capacity, and the modern dry quenching facility.
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Number 4 shaft, Germania Colliery, Dortmund-Marten as of Febuary 2008
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Der Cartoon des Tages in den heutigen Ruhrnachrichten spielt im positiven Sinne auf Dortmunds neue Rolle als Nanotechnikzentrum an - die neue Branche kommt also langsam im öffentlichen Bewusstsein an. Geht doch.
Eine Dortmunder Brauerei wirbt mit sich zuprotestenden Gefährten, denen das beleuchtete Fördergerüst über dem Bochumer Bergbaumuseum ins Zimmer scheint. Währenddessen verteilt eine Bochumer Brauerei in Dortmund Gratisflaschen. Verkauft kriegt sie das Zeug hier ja nicht.
Historie und Hässlichkeit - Betrachtungen zur Ästhetik des Ruhrgebiets von Yvonne Rieker und Michael Zimmermann mit Fotos von Joachim Schumacher. Die wohl wichtigste Neuerscheinung zum Thema Ruhrgebiet seit "Im Tal der Könige" und das erste mir bekannte Werk, das direkt das Thema anspricht, das jedem Beobachter der Kulturhauptstadt-Vorbereitungen (und jedem Betrachter der sich in den Buchhandlungen der Region türmenden Ruhr-Bildbändchen und -bänden) geradezu ins Auge springen müsste: die Leugnung der Hässlichkeit. Aus der Beschreibung des Verlags:
Yvonne Rieker und Michael Zimmermann plädieren für mehr Selbstbewusstsein des Ruhrgebiets, sich souverän mit seinen hässlichen Seiten - oder zugespitzt: mit seiner Hässlichkeit - auseinander zu setzen. Diese Konfrontation wird nötig sein, denn in Erwartung der Kulturhauptstadt 2010 liegt die Vermutung nahe, dass sich das Ruhrgebiet in Bild und Text auf das Höchste preisen wird. Es wird sich aus geschickt gewählten Perspektiven und unter Aufbietung aller medialen Präsentationsformen als in jeder Hinsicht attraktive, vielleicht gar als schöne Region darstellen.
Das Fazit des Buches ist, die Hässlichkeit beim Namen zu nennen und zugleich ihre historischen Hintergründe darzulegen. So könnte am Ende ein entspannt selbstbewusster, gleichermaßen reflexiver, selbstironischer und spielerischer Umgang mit der Ästhetik dieser Region entstehen.
Das Buch, an dem ich nach Gerüchten auf Twitter angeblich werke, schlägt übrigens in die gleiche Kerbe.
Sowie:
Die Zeche Adolf von Hansemann von Tilo Cramm und Thomas Mertens, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Schriften Band 15, Klartext-Verlag 1995. Solide, faktenreich, dicht, ordentlich bebildert, gut lesbar und empfehlenswert wie eigentlich jeder Band der Crammschen Zechenreihe.
Walzstahl - Erzeugungsprogramm der Mitgliedswerke der Walzstahl-Vereinigung, Ausgabe 1954, deutsch/französisch, antiquarisch. Beschreibung der Walzprogramme und teilweise der Produktionsanlagen der Mitgliedswerke. Vorgeschaltete Anlagen (Stahlerzeugung) werden meist nicht erwähnt. Zu allen Firmen Abbildung des Logos oder Briefkopfs, zu den meisten außerdem Werksfotos oder grafische Darstellungen. Geeignet als Ergänzung zu "Die Eisen- und Stahlwerke der Montan-Union" und ähnlichen Gesamtverzeichnissen.